Die Vorlage
Redaktionsplan-Vorlage 2027 herunterladen (Excel, 11 KB)
Darin stehen alle Dienstage und Donnerstage des Jahres 2027 mit Kalenderwoche. Bundesweite Feiertage, Heiligabend und Silvester sind grau markiert. Die Spalten Kanal, Art und Status haben Auswahllisten, damit die Einträge einheitlich bleiben. Die Vorlage ist kostenlos und ohne Anmeldung, sie läuft in Excel, LibreOffice und Google Tabellen.
In fünf Schritten zum Plan
1. Rhythmus festlegen. Nehmen Sie sich so wenig vor, dass Sie es auch in der Hochsaison schaffen. Für die meisten Handwerksbetriebe sind ein bis zwei Beiträge pro Woche realistisch. Lieber zwölf Monate lang zweimal pro Woche als zwei Monate lang täglich und dann nichts. Was die Zahlen dazu sagen, steht unter Wie oft posten?.
2. Feste Termine eintragen. Was ohnehin im Kalender steht, kommt zuerst: Betriebsurlaub, Tag der offenen Tür, Ausbildungsbeginn, Messen, Saisonstart. Im Handwerk gehören die Jahreszeiten dazu, also Heizungscheck vor der Heizperiode, Dachrinne nach dem Laubfall, Klimaanlage vor dem Sommer, Reifenwechsel im Oktober und im April.
3. Themen mischen. Ein Plan, der nur Fachwissen enthält, wird trocken. Einer, der nur Teamfotos zeigt, sagt nicht, was Sie können. Bewährt hat sich ein einfaches Muster: auf zwei Fachbeiträge (ein Schadensbild mit Ursache, ein Vorher-nachher) kommt ein Blick hinter die Kulissen. Einmal im Monat ein Aufruf zur Bewertung und, wenn Sie Leute suchen, ein Beitrag zur Stelle.
4. Freigabe klären. Wer im Betrieb postet, braucht eine klare Regel, was ohne Rückfrage raus darf. Preise, Termine und Zusagen gehören nicht dazu; was im Beitrag steht, ist Werbung und bindet den Betrieb. Die Spalte Status in der Vorlage hat dafür den Schritt „Freigegeben“.
5. Einmal im Monat vorbereiten. Eine Stunde am Monatsanfang genügt: Beiträge für die nächsten vier Wochen heraussuchen, Bilder und Texte fertig machen, in der Planungsfunktion von Meta oder direkt bei Google einplanen. Danach läuft der Monat ohne Ihr Zutun.
Woher die Themen kommen
Das ist der Punkt, an dem die meisten Pläne leer bleiben. Drei Quellen helfen. Die Fragen, die Kunden am Telefon stellen, sind die besten Themen, weil andere dieselbe Frage haben. Die Fotos, die Ihre Leute ohnehin auf der Baustelle machen, liefern Vorher-nachher. Und der Jahreslauf liefert Saisonthemen von selbst.
Wer sich das Ausdenken sparen will, findet in unseren Editionen für Handwerk, Kfz-Werkstätten und Reparaturbetriebe einen fertig gefüllten Plan für ein Jahr. Wie der aussieht, zeigt der Muster-Redaktionsplan eines Haustechnikbetriebs (Excel, erfundener Betrieb). Weitere Anregungen stehen unter Ideen für Beiträge.
Was ein Plan nicht ersetzt
Ein Plan sorgt dafür, dass regelmäßig etwas erscheint. Ob Kunden darauf reagieren, hängt an zwei anderen Dingen: dass Fragen in den Kommentaren beantwortet werden, möglichst am selben Tag, und dass zwischen den geplanten Beiträgen ab und zu ein echtes Foto aus Ihrem Betrieb auftaucht. Ein Handyfoto vom fertigen Bad mit zwei Sätzen dazu wirkt oft mehr als jeder vorbereitete Beitrag.
Den Plan nicht selbst füllen
Die Vorlage gibt Ihnen die Termine, die Arbeit steckt im Füllen. Mit einer Edition bekommen Sie denselben Plan fertig: nur Ihre Gewerke, Ihr Rhythmus, für jeden Termin Bild und Text je Kanal, Ihre Nummer schon eingesetzt, dazu dieselben Termine als Kalenderdatei mit Erinnerung. Angaben eintragen, Ihr Plan beginnt am Montag nach der Bestellung.
Das Bestellformular wird geladen.
Häufige Fragen
Brauche ich dafür ein Planungsprogramm?
Nein. Für einen Betrieb mit ein bis drei Beiträgen pro Woche reicht eine Tabelle. Zum zeitversetzten Veröffentlichen gibt es die kostenlose Meta Business Suite für Facebook und Instagram, Google-Beiträge lassen sich direkt im Unternehmensprofil anlegen.
Wie weit im Voraus sollte ich planen?
Themen für ein Quartal, fertige Beiträge für einen Monat. So bleibt Platz für das, was spontan passiert: eine besondere Baustelle, ein neuer Azubi, ein Sturmschaden in der Nachbarschaft.